Gemeinsam für einen besseren Hitzeschutz in Breisach

Die Sommer werden heißer, und Breisach gehört schon heute zu den besonders von Hitze betroffenen Regionen Deutschlands. Vor allem ältere Menschen, Kinder und gesundheitlich vorbelastete Bürgerinnen und Bürger leiden unter den zunehmenden Hitzeperioden.

Deshalb haben die Fraktionen Grüne/ULB und SPD einen gemeinsamen Antrag in den Gemeinderat eingebracht. Unser Ziel ist es, die Stadt frühzeitig auf die kommenden Hitzesommer vorzubereiten. Dazu schlagen wir einen kommunalen Hitzeaktionsplan mit konkreten, möglichst kostengünstigen und kurzfristig umsetzbaren Maßnahmen vor. Gleichzeitig sollen bei künftigen Sanierungs- und Umbaumaßnahmen Klimaanpassung, Begrünung, Verschattung und Entsiegelung stärker berücksichtigt werden.

Wir wollen nicht erst reagieren, wenn die nächste Hitzewelle da ist, sondern rechtzeitig handeln – zum Schutz der Gesundheit und für mehr Lebensqualität in unserer Stadt.

Breisach braucht mehr Platz für den Sportunterricht - SPD fordert konkrete Lösungen

Breisgauhalle

Die Sporthallenkapazitäten in Breisach sind seit Jahren ein Thema. Mit der nun vorliegenden Machbarkeitsstudie, in der von über 50 Sportstunden pro Woche die Rede ist, für die die Hallenkapazitäten fehlen, rückt eine zentrale Forderung der SPD-Gemeinderatsfraktion stärker in den Fokus: Die Stadt braucht eine zukunftsfähige Lösung für den wachsenden Bedarf an Sportflächen. 

Die Breisgauhalle ist die einzige dreiteilige Sporthalle im Mittelzentrum Breisach. Sie wurde vor mehr als 50 Jahren gebaut und ist für den Schul- und Vereinssport von großer Bedeutung. Doch die Anforderungen an die Sportstätten haben sich in den vergangenen Jahrzehnten verändert. Vor allem die Schulen, aber auch Vereine und weitere Nutzerinnen und Nutzer benötigen ausreichend Platz und verlässliche Rahmenbedingungen, um ihren Aufgaben gerecht werden zu können.

Die angespannte Situation zeigt sich auch an den bestehenden Ausweichlösungen. Dass der Gymnastikraum der Breisgauhalle und an der  Außenstelle der Julius-Leber-Schule sogar ein Raum mit Betonpfeilern für den Sportunterricht eingesetzt werden, macht deutlich, wie schwierig die Situation im Bereich des Schulsports in Breisach ist. Solche Lösungen reduzieren zwar den Unterrichtsausfall, sind letztlich aber Notlösungen.

Die SPD-Gemeinderatsfraktion setzt sich bereits seit vielen Jahren dafür ein, die Sporthallensituation in Breisach zu verbessern. Umso wichtiger ist es, dass das Thema nun im Rahmen einer Machbarkeitsstudie und einer Kapazitätsanalyse konkret untersucht wurde.

Für die SPD ist klar: Eine verlässliche Sportinfrastruktur ist ein wichtiger Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge. Gute Bedingungen für den Schulsport unterstützen die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Gleichzeitig sind Sporthallen unverzichtbare Orte für die Arbeit der Vereine, für Bewegung, Gesundheit und gesellschaftliches Miteinander.

Jetzt müssen konkrete Schritte folgen.

Die Machbarkeitsstudie ist ein wichtiger Schritt, kann aber nur den Anfang der Diskussion sein. Entscheidend wird sein, aus den Ergebnissen konkrete Handlungsoptionen abzuleiten und deren Umsetzung auf den Weg zu bringen. Besonders wichtig erscheint uns auch, dass der Landkreis als Träger der Gewerbeschule und des technischen Gymnasiums mit ins Boot genommen wird. Denn auch diese Schülerinnen und Schüler beanspruchen Hallenkapazitäten am Schulzentrum.

Ziel muss eine tragfähige Lösung sein, die nicht nur die seit Jahren bestehenden Engpässe abbauen kann, sondern auch den künftigen Bedarf im Blick behält.

Die SPD-Fraktion wird sich engagiert dafür einsetzen, dass die Sporthallenkapazitäten in Breisach nachhaltig verbessert werden. Denn Investitionen in Schule und Sport sind Investitionen in die Zukunft unserer Stadt.

Unser Anspruch ist klar: Aus der Analyse müssen möglichst zeitnah konkrete Perspektiven werden – damit Schulen und Vereine in Breisach auch künftig gute Bedingungen für Sport und Bewegung haben.

Kreisparteitag der SPD-Breisgau-Hochschwarzwald

Die neue Vorstandschaft

Am 17.10.2026 traf sich die SPD zum diesjährigen Kreisparteitag in March-Neuershausen. Der gastgebende Ortsverband March-Umkirch hatte die Mehrzweckhalle zweckmäßig eingerichtet und musste wegen Bedarf nachstuhlen. Eine Theke mit Verpflegung lud zur Selbstbedienung ein. Auf der Bühne leitete die Vorsitzende Tanja Kühnel mit Untersztützung von Patrick Röttele (Schriftführer) und Viviane Sigg (MdL) die Sitzung.

Die üblichen Tagesordnungspunkte wurden zügig abgearbeitet, bis zu den Neuwahlen. Hier kündigte Tanja - für viele überraschend - ihre Einzelkandidatur für den Vorsitz an. Dagegen stand der im Vorfeld erarbeitete Vorschlag eines Gesamtteams unter der Führung einer Doppelspitze (Birte und Thomas). Nach ausführlicher und kontroverser Diskussion wurde am Ende in geheimer Wahl darüber abgestimmt, unter welcher Form die Kreis-SPD für die kommenden zwei Jahre geführt werden soll. Eine Mehrheit der Delegierten stimmte für Doppelspitze. Anschließend wurden alle Vorschläge der Vorstandsposten mehrheitlich angenommen. Offen blieb lediglich das Amt des Stellvertreters für die Region Hochschwarzwald.

Der Kreisparteitag endete nach über vier Stunden. Unser Ortsverein war mit Celina, Claudia, Philip und Gustav gut vertreten. Mit Claudia und Philip (stellv. Vorsitzende, bzw. Beisitzer, Region Breisgau-Tuniberg) und Gustav (Beisitzer) wird die SPD-Breisach maßgeblich an sozialdemokratischer Politik im Landkreis mitwirkem. Weitere Einzelheiten demnächst auf der Homepage des Kreisverbandes.