Der Rimsinger Baggersee im März 2025
Eine Änderung der Rechtsverordnung bezüglich des bestehenden Badebereichs am Niederrimsinger Baggersee stand auf der Tagesordnung der vergangenen Gemeinderatssitzung. Erforderlich wurde diese Änderung, weil der Badebereich von der anlaufenden Erweiterung der Abbaufläche tangiert wird.
SPD-Fraktionssprecher Frank Kreutner zeigte sich vom großen Ausmaß, den die bereits vollzogenen Rodungen ausmachen, überrascht. Der doch sehr bedrückend wirkende Kahlschlag mache es umso wichtiger, dass die aktuellen Bemühungen um den Abschluss der Verhandlungen um den geplanten Verwertungssee möglichst zeitnah von Erfolg gekrönt sein sollten.
Die SPD-Fraktion zeigte sich auch verwundert darüber, dass die Genehmigung zur Rodung der Interimsfläche erteilt wurde, die Genehmigung für die Gesamtmaßnahme aber noch aussteht. Mit der Rodung sind ja, so Kreutner, Fakten geschaffen worden, was die Akzeptanz für die Gesamtmaßnahme nicht unbedingt verstärke. Beigeordneter Carsten Müller erläuterte zu diesem Einwand, dass wasserrechtliche Genehmigungsverfahren unglaublich aufwändig seien und viele Behörden beteiligt seien. Eine Genehmigung zur Rodung würde aber nur erteilt, wenn definitiv abzusehen sei, dass auch die Gesamtmaßnahme genehmigt werde.
Verwundert zeigte sich die SPD-Fraktion auch darüber, dass die Stadt Breisach zwar die Erlöse aus dem Holzverkauf der Rodung erhalte, dass der ebenfalls abzutragende Humusboden aber von der Firma Peter vermarktet werde.
